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„Nur mit einem Technologiemix kann eine bezahlbare, individuelle Mobilität langfristig gewährleistet werden“, ist der ZDK-Präsident überzeugt.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat hier eine fundierte Stellungnahme verfasst. Diese ist in der Tat lesenswert.

PRESSEMELDUNG

ZDK: Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

Bonn, 14. Juli 2021. Das heute veröffentlichte Klimaschutz-Paket „Fit for 55“ der EU-Kommission führt faktisch zum Verkaufsverbot von Neufahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2035. Dann dürfen Neufahrzeuge kein CO2 mehr ausstoßen. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat müssen dem Paket jedoch noch zustimmen.

Für den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist das der falsche Weg. „Wer sich einseitig auf die Elektromobilität festlegt, vergibt die große Chance, auf Basis klimaneutral betriebener Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sehr schnell und nachhaltig zum Erreichen der Klimaziele beizutragen“, so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Allein in Deutschland seien zurzeit rund 46,5 Millionen Pkw mit Benzin- oder Dieselmotoren im Bestand, das entspricht rund 94 Prozent aller Pkw. In den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seien dies insgesamt sogar 99,5 Prozent der rund 249 Millionen Pkw. „Auch die Autofahrerinnen und Autofahrer brauchen eine verlässliche Perspektive, dass auf absehbare Zeit Ersatz für fossile Treibstoffe verfügbar ist. Hier ist die Politik gefordert, die alternativen Kraftstoffe genauso zu fördern wie die Elektromobilität.“

Denn es werde auch in Zukunft Menschen geben, für die ein E-Fahrzeug aus verschiedenen Gründen nicht in Frage komme. Und die Brennstoffzelle wäre nicht nur für den Schwerlastverkehr eine lohnende Alternative.

„Nur mit einem Technologiemix kann eine bezahlbare, individuelle Mobilität langfristig gewährleistet werden“, ist der ZDK-Präsident überzeugt. Mit Elektromobilität allein könnten die Klimaziele schon aufgrund der europaweit nach wie vor meist mangelhaften Ladeinfrastruktur nicht erreicht werden.

„Wir brauchen Technologieoffenheit, um den Wirtschaftsstandort Deutschland und damit den Wirtschaftsraum Europa zu stärken“, so Karpinski. „Fahrzeuge mit klimaneutral betriebenen Verbrennungsmotoren müssen auch aus Kundensicht eine Zukunft haben.“

Infos zu dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Der ZDK in Bonn und Berlin vertritt die berufsständischen Interessen von 36 580 Autohäusern und Kfz-Meisterbetrieben mit

436 200 Beschäftigten. Hinzu kommen weitere 3 200 Karosserie-, Fahrzeugbau- und Lackier-Fachbetriebe mit rund 43 000 Mitarbeitern, die im Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugbautechnik e.V. (ZKF) organisiert sind. Der ZKF ist ordentliches Mitglied im ZDK.

Im Jahr 2020 erzielten die 36 580 im ZDK organisierten Kfz-Betriebe einen Umsatz von rund 185 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung, Reparatur und Service. Hinzu kommen 4,7 Milliarden Euro Umsatz der im ZKF organisierten Betriebe. Bei der Ausbildung sind ZDK und ZKF mit zusammen über 94 600 Azubi im Handwerk führend.

Ansprechpartner: Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher, Tel.: 0228/ 91 27 270, E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Job als Automobilverkäufer (m/w/d) MAZDA-Neuwagen Köln

Autohaus Bäckmann GmbH

Automobilverkäufer (m/w/d) MAZDA-NeuwagenNEU

Köln, DeutschlandAngestellterVertrieb

Mazda ist eine aufstrebende Marke mit vielfach ausgezeichneten Produkten. Design, Technologie, Fahrverhalten überzeugen Presse und Kunden. Exklusivität und Innovationsgeist werden in den Produkten der Marke Mazda exzellent vereint und schaffen eine neue Leidenschaft für die Mobilität von heute und morgen.

Als Verkaufsstandort der Marke Mazda in Köln suchen wir eine erfahrene Persönlichkeit, die mit Stolz, Engagement und Leidenschaft unsere Marke vertritt und Kunden mit unseren Produkten und unserer Dienstleistung begeistert.

Die Autohäuser in Köln, Wesseling und Düsseldorf firmieren unter dem Namen Autohaus Bäckmann:

Drei Autohäuser, ein Team, ein Name! Aktuell beschäftigen wir 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 8 Auszubildende.

Vetrieb Düsseldorf: Suzuki

Vertrieb Köln: Mazda und Suzuki

Vertrieb Wesseling: Suzuki

Aufgaben

• Sie betreuen und pflegen den vorhandenen Kundenstamm

• Sie erstellen bedarfsgerechete Angebote und führen Verkaufsverhandlungen bis zum erfolgreichen Abschluss

• Sie gewinnen neue Kunden mit dem Ziel, langfristige und vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufzubauen

Qualifikation

• Eine abgeschlossene Berufsausbildung der Fachrichtung Verkauf oder Beratung

• Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im relevanten Fachgebiet

• Verhandlungs- und Organisationsgeschick

• Sicheres und zuvorkommendes Auftreten

• Belastbarkeit, Flexibilität und Teamorientierung

Benefits

  • Leistungsbezogener Verdienst
  • Vermögenswirksame Leistungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellungen.

Bitte nutzen Sie die entsprechenden Kontaktformulare oder senden Sie uns Ihre Unterlagen per Post an Herrn Michael Doczekala, Autohaus Bäckmann GmbH, Boltensternstr. 128, 50735 Köln.

CovPass QR-Code Problem

Außerhalb der Reihe hier eine Problemlösung zum QR-Code einlesen in die CovPass App mit dem iPhone.

Beim Scannen der Impfzertifiakte aus der Apotheke kam immer die Fehlermeldung „kein gültiges Zertifikat“. schließlich musste ich noch feststellen, dass mit dem mir vorgelegtem iPhone beim normalen Scannen von QR-Codes mit der Kamera die Fehlermeldung „QR-Code entdeckt. Keine nutzbaren Daten vorhanden gefunden.“ erschien.

Lösung war ganz simpel.

Ist ein iPhone nicht mit einem Code-Sperre/Touch-ID oder Face-ID zum Öffnen geschützt, so verweigert es generell das Lesen von QR-Codes. Somit war auch das Einlesen des Impfzertifikates nicht möglich.

Hier die Abhilfemaßnahme:

Code/Touch-ID oder Face-ID im iPhone aktivieren und schon läuft alles wie vorgesehen. Generell halten wir das Sperren des iPhone für sinnvoll, sonst kann jeder Unbefugte auf alle Daten des iPhones oder Bilder und Apps zugreifen. Augenscheinlich mag das Ausschalten der Sperren bequem sein, aber mit der Touch-ID oder Face-ID ist es doch sehr bequem und sicher.

Die Aktivierung ist unter den allgemeinen Einstellungen des iPhones zu finden.

Warum poste ich das? Ich selber habe mit der Problemlösung etwa eine gut Stunde verbracht. Dies möchte ich Ihnen ersparen. In der Hoffnung, dass DuckDuckGo, Google und sonstige Konsorten diesen Post schnell auffindbar machen. Gerne teilen Sie den Beitrag weiter.

Prüfbericht, was nun?

Liegt Ihnen ein Prüfbericht zu einem Gutachten oder Kostenvoranschlag vor?

Hier erhalten Sie dazu den Input, was zu tun ist.

Versicherer versuchen vehement, die Schadensersatzansprüche der Geschädigten klein zu rechnen. Aktuelle Mittel sind die s.g. Prüfberichte von z.B. ControlExpert, Carexpert und Konsorten, als gängige Versuche im Geschehen der Unfallschadenabwicklung berechtigte Ansprüche abzuwehren.

Grundsätzlich steht der geschädigten Partei im Haftpflichtschaden die Wahl eines Sachverständigen frei. Dieser begutachtet den Schaden und nimmt deshalb das verunfallte Fahrzeug in Augenschein. Den Verfassern der Prüfberichte liegen dazu lediglich Fotos, Gutachten oder gar nur Kostenvoranschläge vor. Auch ist die Qualifikation der Verfasser oftmals unklar. Es wird augenscheinlich technisch und oder rechtlich begründet, warum diese Kürzungen gerechtfertigt sind. Dem Geschädigten wird als Laien die Richtigkeit der Kürzungen suggeriert. Gerne gekürzt werden die Stundenverrechnungssätze, Teileaufschläge, Coronaschutzmaßnahmen, Lackart und Lackierzeitberechnungsmethode. Es handelt sich für den Laien oft um undurchschaubare.

Es liegen mittlerweile verschiedenste Gerichtsurteile vor, die den s.g. Prüfberichten jegliche Relevanz absprechen. Begründet in der fehlenden Inaugenscheinnahme und der Befangenheit als Partei, da die Verfasser der Prüfberichte nach Vorgaben der Versicherer arbeiten, bei den Versicherern oder derer Kooperationspartnern in Lohn und Brot stehen.

Wir raten deshalb grundsätzlich zu einem Sachverständigen Ihrer Wahl und einem Rechtsbeistand Ihrer Wahl, da nur diese für die geschädigte Partei den Abrechnungsdschungel durchkämpfen kann.

Unternehmer sind nicht weniger rechtstreu!

BVfK-Pressemeldung

Bonn, 9. März 2021

Will Robert Habeck Unternehmer aus der Politik drängen?

Grünen Politiker: Nähe zu wirtschaftlichen Tätigkeiten = mangelndes Unrechtsbewusstsein

BVfK: Unternehmer sind nicht weniger rechtstreu. Mehr Unternehmer täten der Politik gut, doch sie sind unterrepräsentiert

Zur Maskenaffäre befragt, unterstellt Habeck am 8. März 2020 um 20:00 Uhr in der Tagesschau  der gesamten Union ein strukturelles Problem:

„… gibt es einfach ne besonders große Nähe zu wirtschaftlichen Tätigkeiten und damit auch ein mangelndes Unrechtsbewusstsein, dass Geldflüsse möglicherweise nicht korrekt sind.

Der Bundesverband freier Kfz-Händler kritisiert die Äußerungen des Parteichefs der Grünen. Der BVfK-Vorsitzende Ansgar Klein stellt richtig:

„Unternehmer bilden das Fundament eines Staates. Sie investieren, riskieren und schaffen Arbeitsplätze. Sie sind engagiert und innovativ. Sie sind nicht weniger rechtstreu als Angestellte und Beamte, allerdings in der Politik völlig unterrepräsentiert. Dabei könnten Sie helfen, Aufgaben und insbesondere außergewöhnliche Herausforderungen pragmatisch und mit unternehmerischem Sachverstand zu lösen. Das Kassieren fragwürdiger Provisionen für die Beschaffung von Artikeln, die der Pandemiebekämpfung dienen, gehört ausdrücklich nicht dazu. Der Bundesverband Freier Kfz-Händler tritt gleichermaßen für faire Rahmenbedingungen, wie auch korrektes Geschäftsgebaren ein.

Kriminelles und fragwürdiges Verhalten gibt es überall in unserer Gesellschaft, in allen Berufsgruppen, auch in der Politik, und zwar parteiübergreifend. Politikern die Nähe zur Wirtschaft zu verbieten oder dies pauschal als fragwürdig darzustellen, hieße, auf Erfahrung und Kompetenz zu verzichten, die für das Gelingen großartiger Dinge – auch in der Politik – von elementarer Bedeutung sind. Unternehmer dürfen daher nicht aus der Politik vertrieben werden, sondern es muss für sie attraktiver werden, sich auch politisch für das Gemeinwohl zu engagieren. Während auf ihren Schultern der größte Teil der wirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise liegt und viele um ihre Existenz fürchten, darf ihnen jetzt nicht noch von linken Ideologen generelles Unrechtsbewusstsein unterstellt werden.“

Weitere Informationen des BVfK können per E-Mail angefordert werden: pressestelle@bvfk.de

>>> Hier geht es zur Print-Version der BVfK-Pressemeldung.

Mazda tritt als erster Automobilhersteller der eFuel Alliance bei

Leverkusen, 05.02.2021

  • Klimaneutrale Kraftstoffe können CO₂-Minderung im Verkehr beschleunigen
  • Mazda setzt neben der Elektrifizierung auf weitere Technologien für mehr Klimaschutz
  • Allianz wirbt für Anerkennung von eFuels bei der Berechnung des CO₂-Flottenausstoßes

Als erster Automobilhersteller ist Mazda der eFuel Alliance (efuel-alliance.eu) beigetreten. Die im vergangenen Sommer gegründete Allianz bringt Organisationen und interessierte Parteien zusammen, die CO₂-neutrale synthetische Kraftstoffe (sogenannte eFuels) und Wasserstoff als zuverlässigen und wirksamen Beitrag zur Emissionsminderung im Verkehrswesen fördern möchten.

Mazda ist davon überzeugt, dass die Kombination verschiedener Technologien die wirkungsvollste Möglichkeit zur Senkung von Emissionen ist. Eine zentrale Säule dieses Multi-Solution-Ansatzes ist neben der weiteren Effizienzverbesserungen von Verbrennungsmotoren die Elektrifizierung: Bis 2030 werden alle neu zugelassenen Mazda Fahrzeuge elektrifiziert sein – entweder mit vollelektrischem Antrieben oder mit Hybrid- beziehungsweise Plug-in-Hybrid-Antrieb.

Somit wird es mittelfristig weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben, insbesondere in Ländern, in denen sich reine Elektrofahrzeuge nicht so schnell durchsetzen können. Mazda treibt daher neben der Elektrifizierung auch die Effizienzsteigerung konventioneller Antriebe sowie einen breiteren Einsatz CO₂-neutraler Kraftstoffe voran, mit denen aktuelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor klimaschonend weiterbetrieben werden können. Gemeinsam mit den Mitgliedern der eFuel Alliance setzt sich Mazda dafür ein, dass eFuels künftig bei der Berechnung des CO₂-Flottenaustoßes in Europa berücksichtigt werden.

„Als Industrie sind wir in der Verantwortung, die Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren“, sagte Wojciech Halarewicz, Vice President Communications & Public Affairs bei Mazda Motor Europe. „Und dazu dürfen wir keine der verfügbaren Möglichkeiten ignorieren, die uns zur Verfügung stehen. Treibhausgasemissionen und Klimawandel sind von Natur aus ein globales und hochkomplexes Thema, welches einen integrierten Ansatz und eine Kooperation aller Verantwortlichen erfordert. Für Mazda werden die erforderlichen Investitionen in CO₂-neutrale eFuels und eine Wasserstoffinfrastruktur einen wirksamen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten – nicht nur für neu zugelassene Autos, sondern insbesondere auch für die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Bestand. Dies würde einen zweiten und schnelleren Weg zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr eröffnen, Hand in Hand mit einer fortgesetzten Elektrifizierung“.

eFuels werden mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien, Wasser und CO₂ aus der Luft hergestellt und setzen damit im Gegensatz zu herkömmlichen Kraft- und Brennstoffen kein zusätzliches CO₂ frei, sondern sind in der Gesamtbilanz klimaneutral. Sie sind mit heutigen Verbrennungsmotoren kompatibel. Außerdem können sie fossilen Kraftstoffen beigemischt werden und über die bestehende Transport- und Tankstellen-Infrastruktur vertrieben werden.

Ein Vorteil von eFuels ist zudem ihre Eigenschaft als robustes Speicher- und Transportmittel für erneuerbare Energien. Industrieländer wie Deutschland können ihren hohen Bedarf an erneuerbaren Energien nicht allein durch heimische Produktion decken. In anderen, besonders sonnen- und windreichen Gebieten können erneuerbare Energien hingegen in großer Menge und mit hoher Effizienz produziert und anschließend als eFuels mit bereits vorhandenen technischen Mitteln dorthin transportiert werden, wo sie gebraucht werden. Dies wirkt sich positiv auf die Gesamtbilanz von Verbrennerfahrzeugen mit eFuels im Vergleich zu reinen Elektroautos aus.

Bisherige Effizienzvergleiche zwischen Elektrofahrzeugen und mit eFuel betriebener Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor betrachten ausschließlich den Verbrauch in Kilowattstunden Strom. Hierbei schneidet ein Elektrofahrzeug besser ab. Man nimmt dabei an, dass der Bedarf an Strom aus erneuerbaren Quellen zum Betrieb eines Elektrofahrzeuges oder zur Erzeugung von eFuel zu 100 Prozent aus lokalen Quellen stammt.

Stellt man eFuels allerdings aus nachhaltigen Stromquellen an Orten her, an denen die Bedingungen in Bezug auf Sonnen- oder Windstrom viel günstiger sind als Hierzulande, sieht das Bild anders aus: Um ein batteriebetriebenes Fahrzeug mit 100 Prozent heimischem Ökostrom zu versorgen, ist nahezu die gleiche Ökostrom-Systemleistung (Solarstrom oder Windstrom) erforderlich wie bei einem Verbrenner-Fahrzeug betrieben mit importiertem synthetischem Kraftstoff, der an globalen Standorten mit viel besseren Bedingungen für die Ökostromproduktion hergestellt wird. (Quelle: Gesamtheitliche Effizienz von Technologien im Straßenverkehr in Deutschland | Frontier Economics (frontier-economics.com))

Dort wird nämlich aufgrund der deutlich günstigeren Klimabedingungen mit der gleichen Systemleistung erheblich mehr Ökostrom erzeugt als zum Beispiel in Deutschland, was die Verluste bei der Umwandlung von Strom in eFuel sowie den im Vergleich zum Elektromotor niedrigeren Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors mehr oder weniger vollständig kompensiert.

Gegenüber Batterieautos bieten Verbrennerfahrzeuge betrieben mit eFuels bei globaler Produktionsstruktur also sehr wohl eine wettbewerbsfähige Gesamtökobilanz – zusätzlich zu den genannten Vorteilen bei Infrastruktur und Nutzung in der bestehenden Fahrzeugflotte.

Die eFuel Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, für die Vorteile CO₂-neutraler synthetischer Kraftstoffe im Dialog mit den Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit zu werben und die Produktion von eFuels voranzutreiben und zu intensivieren. Zu den Mitgliedern der im vergangenen Jahr gegründeten Interessengemeinschaft zählen Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen unter anderem aus der Mineralölbranche, der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, aus Forschung und Wissenschaft, der Luft- und Seefahrtbranche, der Chemieindustrie sowie aus dem Bereich der Energieproduktion und -gewinnung.

„Mit der eFuel Alliance möchten wir für eine Klimaschutzpolitik werben, die einen fairen Wettbewerb zwischen verschiedenen Technologien gewährleistet“, ergänzte Ole von Beust, Geschäftsführer der eFuel Alliance. „Wir setzen uns dafür ein, dass die anstehende Reform der CO₂-Flottengrenzwerte den Beitrag berücksichtigt, den CO₂-neutrale Kraftstoffe zum Erreichen der Emissionsziele leisten können. Entscheidend ist dabei, Interessengruppen und Organisationen aus allen beteiligten Bereichen zusammenzubringen. Daher freuen wir uns auf Mazda. Das japanische Unternehmen mit seiner langen Tradition als innovativer Automobilhersteller wird ein starker Partner in der eFuel Alliance sein.“

Mazda im dritten Quartal zurück in der Gewinnzone

Leverkusen, 04.02.2021

  • Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben
  • Positive Marktentwicklung in den USA und China
  • Erfolgreicher Marktstart für den elektrischen MX-30 (kombinierter Stromverbrauch nach NEFZ: 17,3 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km) in Deutschland und Europa

Die Mazda Motor Corporation hat heute die globalen Absatz- und Finanzergebnisse für die ersten drei Quartale des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres bekanntgegeben. Zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2020 hat der japanische Automobilhersteller weltweit 930.000 Fahrzeuge verkauft.

Dabei zeigten die beiden Schlüsselmärkte USA und China kontinuierlich steigende Verkaufszahlen. In beiden Märkten konnte Mazda seinen Absatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um jeweils zwei Prozent auf 211.000 Einheiten (USA) bzw. 178.000 Einheiten (China) steigern.

In den übrigen Regionen wirkte sich die Covid-19-Pandemie weiterhin auf den Fahrzeugabsatz des Unternehmens aus. In Japan gingen die Verkäufe im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 18 Prozent auf 114.000 Einheiten zurück, lagen im dritten Quartal aber auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

In Europa* verzeichnete Mazda in den ersten drei Quartalen 135.000 Fahrzeugverkäufe (- 38 Prozent). Deutschland bleibt für Mazda mit 34.000 Einheiten (- 36 Prozent) der stärkste Einzelmarkt in Europa. Einen erfolgreichen Marktstart feierte das erste rein elektrisch betriebene Fahrzeug der Marke: Der Mazda MX-30 wurde im September 2020 in Europa eingeführt und bis Ende Dezember bereits rund 10.000 Mal verkauft; fast jeder zehnte Mazda Kunde hat sich in diesem Zeitraum für einen MX-30 entschieden. Auch in Deutschland wurde das ursprüngliche Zulassungsziel von 2.500 Einheiten deutlich überschritten: Bis Jahresende kam der Mazda MX-30 hierzulande bereits auf 3.782 Neuzulassungen.

Mit seinem ersten rein elektrischen Fahrzeug schlägt Mazda ein neues Kapitel in der Antriebs- und Nachhaltigkeitsstrategie auf. Bis 2050 will das Unternehmen in allen Bereichen von der Produktion über die Fahrzeuge bis hin zum Vertrieb klimaneutral arbeiten. Die Elektrifizierung spielt in der Multi-Solution-Strategie des Automobilherstellers eine Schlüsselrolle: Bis 2030 werden alle Mazda Neufahrzeuge über einen teilweise oder vollständig elektrifizierten Antrieb verfügen.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres meldet die Mazda Motor Corporation einen Umsatz von 1,9595 Billionen Yen (16,0 Milliarden Euro**). Der Betriebsverlust beläuft sich auf 32,0 Milliarden Yen (262,3 Millionen Euro), der Nettoverlust auf 78,2 Milliarden Yen (641,0 Millionen Euro). Dabei zeigt sich eine positive Entwicklung: Nach den Verlusten in der ersten Jahreshälfte kehrte Mazda im dritten Quartal bei allen Kennzahlen in die Gewinnzone zurück.

Mazda hat daher die Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr nach oben korrigiert und erwartet nun einen Umsatz von 2,90 Billionen Yen (23,6 Milliarden Euro**). Zudem prognostiziert Mazda aufgrund von Verbesserungen bei Marketingausgaben und Fixkosten ein ausgeglichenes Betriebsergebnis. Der Nettoverlust wird sich voraussichtlich auf 50,0 Milliarden Yen (406,5 Millionen Euro) belaufen. Die Absatzprognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert bei 1,3 Millionen Fahrzeugen. Mazda wird die wirtschaftliche Situation sowie die Entwicklung der Automobilnachfrage in jedem Markt, in dem Fahrzeuge der japanischen Marke ausgeliefert werden, weiterhin aufmerksam beobachten.

* inklusive Russland

** Hinweis: Die in dieser Pressemitteilung in Euro angegebenen Beträge für die ersten neun Monate des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres wurden mit dem Wechselkurs von 122 Yen/Euro umgerechnet. Die in der Prognose für das komplette Geschäftsjahr angegebenen Beträge wurden mit dem Wechselkurs von 123 Yen/Euro umgerechnet.

Skandalöser Wirrwarr um Angabepflichten zu Energieverbrauch und Emissionen bei Neuwagen.


BVfK – PRESSEMELDUNG
Bonn, 8. Januar 2021
BVfK kritisiert: Skandalöser Wirrwarr um Angabepflichten zu Energieverbrauch und Emissionen bei Neuwagen.
Veraltete Vorschrift gebietet ungültige Angaben nach altem Messverfahren
Wirtschaftsministerium empfiehlt rechtlich problematische Doppelkennzeichnung
Dilemmasituation im Autohandel: Egal wie man es macht, es ist falsch
BVfK fordert schnellstmögliche Umsetzung der EU-Richtlinie
BVfK empfiehlt praktikable Übergangslösung


Seit mehreren Jahren weiß der Bundeswirtschaftsminister, dass er die PKW-Energieverbrauchs-Kennzeichnungsverordnung (PKW-EnVKV) zu aktualisieren hat. Die spezifischen Verbrauchs- und CO2-Angaben werden nämlich seit 2018 nicht mehr nach dem „neuen europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ), sondern nach dem aktuell gültigen weltweit harmonisierten „Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“ (WLTP) ermittelt. Diese seit 2018 vorliegenden Werte sind allerdings bis heute nicht Bestandteil besagter PKW-EnVKV, auf deren Grundlage der Kfz-Handel verpflichtet ist, in der Werbung für Neuwagen über Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen zu informieren.


Stattdessen fordert diese Verordnung immer noch die Angabe der Verbrauchs- und Emissionswerte nach dem überholten NEFZ-Verfahren, die hinsichtlich des Verbrauchs- und der Emissionsangaben niedriger und hinsichtlich der Reichweite höher sind. Das schadet zwar nicht unbedingt dem Erfordernis, , Fahrzeuge hinsichtlich ihres Kraftstoffverbrauchs und ihrer Schadstoffemissionen vergleichen zu können, führt jedoch zu Verwirrung, wenn man plötzlich an anderer Stelle diesbezügliche Angaben mit schlechteren, jedoch wirklichkeitsnäheren Werten findet.


Der Kfz-Handel befindet sich in einem Dilemma, denn er ist verpflichtet, die Verordnung in der zwar alten, jedoch noch gültigen Form zu beachten. Diese Verordnung gilt so lange, bis die Nachfolgeverordnung in Kraft getreten ist. Dies hätte bis spätestens 1. Januar 2021 der Fall sein müssen, denn seit diesem Datum müssen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union dafür sorgen, dass im Neuwagenhandel nur noch mit den neuen, nach WLTP ermittelten Verbrauchs und Emissionsangaben geworben wird.


Was ist zu tun? Das Wirtschaftsministerium empfiehlt doppelte Angaben.


Das Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt bis zum Inkrafttreten der neuen Pkw-EnVKV tatsächlich eine zusätzliche Verbrauchs- und CO2-Kennzeichnung! Da man jedoch offensichtlich befürchtet, dass das eher zur Verwirrung als zur Aufklärung führen könnte und Verwirrung im Wettbewerbsrecht i.d.R. als Irreführung eingestuft wird und damit abmahnfähig ist, wird empfohlen, diese zusätzliche Information besser neben oder in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs anzubringen.


>>> BMWI-Informationen zur Übergangsregelung


Diese Empfehlung beinhaltet das gleichzeitige Anwenden zweier sich widersprechender Vorgaben, von denen die eine eigentlich nicht mehr gültig sein dürfte, die andere jedoch noch nicht durch Einbindung in eine aktualisierte PKW-EnVKV zu Gültigkeit und Rechtssicherheit an dieser Stelle in Deutschland führt.


Das Befolgen dieser Empfehlung führt den Kfz-Handel jedoch auch noch aus anderen Gründen in eine Dilemma-Situation, denn es ist für viele Händler nicht nur unmöglich, eine Doppelkennzeichnung in der Praxis durchzuführen, sie trägt nach Ansicht des BVfK auch nicht zur seitens des Gesetzgebers geforderten Transparenz und Vergleichbarkeit bei. Dabei spüren die Kfz-Händler bereits jetzt bekannte Abmahnvereine im Rücken, wenn sie der Empfehlung des Ministeriums folgen. Möglicherweise dürfte der dann entstehende finanzielle Schaden durch Abmahnungen, Vertragsstrafen und Gerichtsverfahren sogar größer sein als wenn die Empfehlungen zur Übergangsregelung ignoriert und man sich weiter an der bestehenden Verordnung orientieren würde.



BVfK-Vorschlag: Übergangslösung mit ergänzender Erläuterung.



Zur Lösung des Problems empfiehlt der BVfK, sich an einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu orientieren. In vergleichbarer Weise hatte sich der BGH im Urteil vom 18. November 2020 (Az.: VIII ZR 78/20) mit nationalen Vorschriften auseinanderzusetzen, die in unzulässiger Weise von konträren EU-Vorgaben abweichen. Konkret ging es um die Frage, ob die Verjährungsfrist für Sachmängelansprüche bei gebrauchten Sachen auf ein Jahr verkürzt werden darf. Der BGH hat zwischenzeitlich entschieden, dass die EU-rechtswidrige Regelung auf nationaler Ebene in Deutschland so lange Gültigkeit hat, bis die EU-Vorgaben vom Gesetzgeber entsprechend umgesetzt wurden.


Der BVfK hält es für geboten, die Kernaussage dieser Entscheidung auch auf vorliegenden Sachverhalt zu übertragen. Um allerdings gleichzeitig dem Bedürfnis nach möglichst vollständiger Verbraucherinformation gerecht zu werden, empfiehlt der BVfK, die Pflichtinformationen nach bestehender Verordnung vorübergehend durch einen erläuternden Zusatz zu ergänzen. Dieser könnte z.B. lauten:


„Die vorstehenden Angaben zu Kraftstoffverbrauch und Emissionen wurden wegen der in Deutschland noch nicht umgesetzten EU-Regelungen nicht nach dem aktuellen und wirklichkeitsnäheren WLTP-, sondern nach dem veralteten NEFZ-Verfahren ermittelt. Die so dargestellten Werte weichen i.d.R. bei Anwendung des WLTP-Verfahrens bei den Angaben zur Schadstoffemission und zum Kraftstoffverbrauch noch oben und zur Reichweite nach unten ab.“



>>> Schreiben des BVfK an den Bundeswirtschaftsminister



>>> Weitere Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zu den Verbrauchs- und CO2- Emissionskennzeichnung für Neufahrzeuge bis zum Inkrafttreten einer neuen Pkw-EnVKV


>>> Die BVfK-Pressemeldung als PDF-Version


Weitere Informationen des BVfK können per E-Mail angefordert werden: pressestelle@bvfk.de

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Der Bundesverband freier Kfz-Händler e.V. (BVfK) vertritt die Interessen des seriösen freien Kfz-Handels in Deutschland. Dem Verband gehören Unternehmen aus dem Neu- und Gebrauchtwagenhandel, als auch dem Kfz-Vermittlergeschäft an. Die Mitgliederzahl steigt seit seiner Gründung im Jahr 2000 stetig. Derzeit sind ca. 800 Händler organisiert. Der Verband sieht seine Aufgaben in der Imageverbesserung seiner einem strengen Regelwerk verpflichteten Mitglieder sowie der Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wozu ganz wesentlich die Bekämpfung unseriöser Geschäftspraktiken zählt. So trägt der BVfK erfolgreich zur Förderung des lauteren Geschäftsverkehrs, wie auch des fairen wirtschaftlichen Wettbewerbs bei. Seit über 20 Jahren leistet der Verband Pionierarbeit. Hierzu zählen bedeutende Projekte, wie etwa der von Autorechtspapst Dr. Kurt Reinking und BVfK-Vorstand Ansgar Klein initiierte Deutsche Autorechtstag (www.deutscher-autorechtstag.de), der gemeinsam von BVfK, ADAC und ZDK veranstaltet wird, wie auch die Einrichtung von Schiedsstellen zur gütlichen Einigung von Streitfällen. Die Schlichtungsquote von über 90% beweist das erfolgreiche Konzept, wie auch das Vertrauen der Kundschaft in die Arbeit des Bundesverbandes und seiner Mitglieder.


Kontakt:
BVfK-Pressestelle Bonn
Telefon: +49 228 85 40 90
E-Mail: pressestelle@bvfk.de
V.i.S.d.P.: Ansgar Klein

Fahrzeugbatterie, Ursache für Fehlermeldungen in Steuergeräten.

Hier aus aktuellem Anlass ein Techniktipp am Fallbeispiel eines Jeep Commanders. Der Kunde beanstandete in verschiedenen Werkstätten, dass immer wieder Fehlermeldungen im Display oder gar die OBD-Leuchte dauerhaft an ist. Das Auslesen der Speicher ergab immer wieder undefinierbare Fehler. Ein Löschen der selben verlief immer erfolgreich. Doch nach kurzer Fahrt lagen die Fehlermeldungen wieder vor. Auf unseren Rat hin und einer grundsätzlichen Erstuntersuchung wurde klar, die Fahrzeugbatterie hatte eine Kapazität von unter 40%. Dies führt regelmäßig zur Unterversorgung der Steuergeräte mit Strom und damit zwangsläufig zu Fehlermeldungen. Seit dem Tausch der Batterie fährt das Fahrzeug ohne Probleme.